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Dorfgemeinschaft Niedermehnen e.V.
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Dorfgemeinschaft Niedermehnen e.V.
Sporthalle Niedermehnen Die Dorfgemeinschaft Niedermehnen setzt sich aus Vorstandsmitgliedern der örtlichen Vereine sowie vielen interessierten Einwohnern zusammen.

Als 1990 die kleine Sporthalle im Ort gebaut wurde, brachten sich einige Bürger aktiv in die Planung ein. Der Parkplatzbereich wurde nach eigenen Vorstellungen gestaltet und angelegt. Für ein Jahr wurde das Geld der Jagdgenossenschaft in einen Pool getan und daraus eine Aufwandsentschädigung an die Helfer gezahlt. Die Dorfgemeinschaftskasse entstand.

Mit dem Bau des Kindergartens kaufte die Gemeinde Stemwede ein Grundstück für den heutigen
Dorfplatz. Mit Materialzuschüssen der Gemeinde planten, bauten und weihten die Einwohner ihren
Dorfplatz ein. Der gesamte innerörtliche Bereich wird von der Dorfgemeinschaft ehrenamtlich gepflegt. Bei anschließendem gemütlichem Ausklang werden
Neuigkeiten ausgetauscht.

Das "Dorf der langen Wege und kurzen Verbindungen" ist landwirtschaftlich geprägt; dennoch haben gemeinsame Aktionen einen hohen
Stellenwert. 

Aktion im Kindergarten
Obstbaumschnitt

Mit Hilfe der Teilnahmen am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft"
beschäftigten sich Niedermehner intensiv mit ihrer Heimat und packten zahlreiche Projekte selbst an. Es wurden Holzwartehäuschen errichtet, einige Bänke aufgestellt, Nistkästen mit Kindern gebaut, Integrationsveranstaltungen mit Ausländern sowie Behinderten und etliche Dorffeste organisiert.

Ca. 23 000 Wildpflanzen und Bäume sind im Laufe der letzten 10 Jahre gepflanzt worden. 1999 legten die einheimischen Jäger zusammen mit Kindern und dem zuständigen Förster einen Walderlebnispfad an.
An einem der ehemaligen Tonkuhlen der Ziegelei Flörke sind seltene Pflanzen wie die Arnika, Knabenkraut und der gemeine Enzian auf engem
Raum zu finden. Dieses Gebiet ist dadurch besonders schützenswert.

In all den Jahren ist in Niedermehnen im "Grünen Bereich" nachhaltig gearbeitet worden, so dass sich der Einstieg in den Prozess der

"Lokalen Agenda 21" mit dem Thema "Grünes Dorf" anbot. Herr Riemenschneider vom Projekt "Pro länd-
licher Raum" und Herr Meckling vom Umweltamt unterstützen die Dorfgemeinschaft dabei.

Einzigartig sind in Niedermehnen noch die 18 Vollerwerbsbetriebe mit dem Schwerpunkt Schweinehaltung. Bei 710 Einwohnern ist jeder 4.
Haushalt mit der Landwirtschaft verbunden. Das ist auch einer der Gründe für den guten
Veranstaltung auf dem Dorfplatz
Knabenkraut Zusammenhalt. In zahlreichen Kooperationen versuchen die Landwirte dem Strukturwandel zu
begegnen.

Um Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern, werden auch "Neue Wege" beschritten. Aus eigener
Kraft ist so etwas wie ein Dorfmarketing entstanden. Viele bescheidene touristische Ziele sind verknüpft mit dem nun entstandenen

"Grünen Erlebnisdorf Niedermehnen".

Damit öffnet sich Niedermehnen dem interessierten Besucher und den Bewohnern des Ortes tun sich viele neue Perspektiven auf.