Allgemein
Viehhaltung
Flächennutzung
Maschinengemeinschaft
Lohnunternehmen
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Schlechte
Berufsperspektiven für landwirtschaftliche
Arbeitskräfte und der enorme Druck der Handelspartner zwingen
die landwirtschaftlichen Betriebe zur Spezialisierung mit all ihren
Folgen.
Vor gut 30 Jahren konnten 1-2 Familien von 12-15 Kühen, 30-40
Schweinen mit nachgelagerter Mast und etwas Geflügel leben. In
der heutigen Zeit reicht ein Betriebszweig gerade mal für eine
Familie. Entsprechend hoch sind die Kosten für eine
Arbeitskraft.
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In Niedermehnen
wird noch auf 4 Höfen Milch- wirtschaft betrieben. Zwei
Milchviehbetriebe öffnen auf Anfrage ihre Betriebe und machen
auch Führungen. Hier kann sich der Verbraucher ein Bild von
moderner Tierhaltung machen. Denn im Gegen- satz zu der "guten alten
Zeit" ist die Milchkuh nicht mehr in einem Gitterrahmen fixiert,
sondern darf
sich im Stall umher bewegen, wie sie möchte. Artgerecht ist
die Liegebox dimensioniert, je nach Betrieb mit einer weichen Auflage
entweder aus einer dicken Gummimatte oder aus Stroh ausgestattet.
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Grundfutter (oft Mais- und Grassilage) und Wasser stehen
zur freien Aufnahme bereit, Kraftfutter, frei von Schadstoffen
jeglicher Art, kontrolliert der PC und wird nach der Milchleistung
portioniert. Lediglich zweimal am Tag wird die Kuh zum Melken fixiert,
hier wird auf saubere und hygienische Weise innerhalb von 15 Minuten
sanft die Milch entzogen. Sie ist heutzutage so frei von Bakterien, so
dass es kaum noch möglich ist, im Betrieb selber Dickmilch zu
erzeugen. Die Ställe sind so groß ausgelegt, dass der
stoffwechselstarken Kuh genügend Luft zur Verfügung steht. Falls es bei hohen
Temperaturen im Sommer zu Problemen kommen sollte, werden
Seitenwände geöffnet und Luft mit Ventilatoren
umgewälzt.
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Der überwiegende Teil
der Landwirte hält Schweine. Mit Schweinefleisch aus Niedermehnen
können laut Kammerangabe jährlich 40.000 Menschen versorgt
werden. Das Veterinäramt bescheinigt einen hohen
Gesundheitsstatus. Das heißt, wenig Ferkel werden importiert,
und, bedingt durch größere Sauen- bestände, können
zahlreiche Tiere exportiert werden. Teilweise werden Mastschweine
gemeinsam
vermarktet und damit höhere Erlöse erzielt. |
Aus Gründen des
Verbraucherschutzes werden immer mehr Medikamente vom Markt genommen
und damit verbunden ist der hohe Anspruch an die Hygiene (z. B.
Stallbesuche nur durch eine Hygieneschleuse möglich). Die
Medikamentierung wird zurückgefahren - gleichzeitig wird aber die
Beobachtung durch einen Bestandstierarzt vertraglich festgelegt.
Somit unterliegen die Tiere einer ständigen und kompetenten Kontrolle. |
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Moderne helle Ställe,
ausgestattet mit einem computergesteuerten Heizungs- und
Lüftungssystem und tiergerechter Aufstauung bieten dem Tier eine
gesunde Lebensqualität und dem Tierhalter eingesundes Arbeiten mit dem Tier. |
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